Die Augen des Weges

 

zu Gast: Regisseur Rodrigo Otero Heraud und Maja Tillmann Salas

Dokumentarfilm, OmdU
Peru 2016
Regie: Rodrigo Otero Heraud
Laufzeit: 83 min.
FSK ab 0

 
 

Hipólo Peralta Ccama ist ein sogenannter „Paq’o“, ein Heiler. Er lebt in Cusco, einer Großstadt im Zentrum der Anden und spricht Quechua, eine alte Sprache, die nur noch wenig verwendet wird. Der Grundschullehrer ist ein Meister der Spiritualität und der andinen Tradition, die kurz vor dem Aussterben steht. Nichtsdestotrotz widmet er sich seinen Zeremonien mit ganzem Herzen. Er will vermitteln, dass sich irdische Besitztümer nicht auf Dauer ansammeln lassen und wahrer Reichtum das Leben in Gemeinschaft ist.

 
 
In Rodrigo Otero Herauds Dokumentarfilm begibt sich Hipólo auf eine Pilgerreise durch die peruanischen Anden. Es zieht ihn dahin, wo er gebraucht wird. Auf seiner Reise will er ergründen, unter welchen Krankheiten die Menschheit leidet und ob es einen Weg gibt, sie davon zu befreien. Dabei versucht er , die Welt "mit dem Herzen eines Kindes" zu sehen und ganz im Dienst der Mutter Erde zu stehen. Auf seinem Weg durch die Berge der peruanischen Sierra verbreitet und säht er Liebe und Fürsorge, wo immer er auftaucht.
 

„Die Augen des Weges“ ist ein visuelles Gedicht mit überwältigenden Aufnahmen der Andenbergwelt, ein Quechua-Gebet, das die Gefühle der Andenkultur gegenüber der Mutter Erde und die Suche nach einem tieferen Verständnis der Natur als Lebewesen und ewige Begleiterin des Menschen zum Ausdruck bringt.

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  • 26.09.
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