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Yves‘ Versprechen

So 17.02. 18.00 Uhr (8,50 €)

Schulvorstellungen sind in Absprache ab 18.02. möglich (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Eine Veranstaltung in Kooperation mit EZEF (Evangelisches Zentrum für entwicklungsbezogene Filmarbeit e.V. Stuttgart) sowie den evangelischen Kirchengemeinden und den beiden katholischen Kirchengemeinden St. Moriz und St. Martin im Rahmen des Jubiläums „40 Jahre Miteinander Teilen in Rottenburg“.

zu Gast: Regisseurin Melanie Gärtner

Dokumentarfilm
Deutschland 2017
Regie: Melanie Gärtner
Laufzeit: 79 min.
FSK ab 6

Vor acht Jahren hat Yves seine Heimat Kamerun verlassen, um in Europa ein neues Leben zu beginnen. Doch zuerst Spanien und dann Frankreich halten kaum Perspektiven für ihn bereit. Haltlos sucht er seinen Platz im sozialen Gefüge – immer auf der Hut vor der Polizei. Wird er ohne Papiere erwischt, droht ihm die Abschiebung zurück nach Kamerun, wo Armut und Korruption herrschen. Zu seiner Familie, die er damals verließ, hat Yves seit seiner Flucht keinen Kontakt mehr.
Nachdem die Filmemacherin Melanie Gärtner Yves kennengelernt hatte, unterhielt sie sich oft mit ihm und begann dann irgendwann, Videobotschaften aufzunehmen. Mit diesen reiste sie nach Kamerun, um sie seiner Familie vorzuspielen. Vater, Schwester, Bruder waren natürlich einerseits froh, dass Yves am Leben war; andererseits sind sie aber auch enttäuscht von ihm: dass er noch kein Geld geschickt hat – aus dem gelobten Land. In langen, intensiven Gesprächen mit den Familienmitgliedern arbeitet die Regisseurin auch hier behutsam deren größte Sorgen und Hoffnungen heraus und zeigt ihre Lebenssituation.

Nach vielen Filmen über die globale Flüchtlingskrise und mit ihr zusammenhängende Familienschicksale eröffnet Filmemacherin Melanie Gärtner hier nochmals eine ganz eigene, vielschichtige Perspektive. Der Film macht unmissverständlich klar, welch falsche, zumeist sehr naive Erwartungshaltungen die Geflüchteten und ihre Angehörigen an ein neues Leben in Europa knüpfen. Dass die Realität dann ganz anders aussieht, muss auch Yves‘ Familie schmerzhaft anhand der Videos erfahren. Der Film zeigt, welch immenser Druck mitunter auf den Flüchtlingen und Asylsuchenden lastet. Für viele geht es nicht nur darum, um das eigene Überleben zu kämpfen, sondern von Europa aus auch noch die Existenz der Familie in der Heimat zu sichern.

„Yves Versprechen“ handelt von der schweren Last der Verantwortung, dem Traum von einer besseren Zukunft und der Unmöglichkeit, einfach aufzugeben.

 

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