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3 Tage in Quiberon

Di 04.07. und Mi 05.07. 18.00 Uhr (8,50 €)
So 08.07. 11.00 Uhr (8,50 €)
So 29.07. 11.00 Uhr (8,50 €)

Deutschland 2018, schwarz-weiß
Regie: Emily Atef
DarstellerInnen: Marie Bäumer, Robert Gwisdek,
Birgit Minichmayr, Charly Hübner…
Laufzeit: 116 min. | FSK ab 0

Im Frühling 1981 verbringt Romy Schneider einige Tage in Quiberon, einem kleinen französischen Fischerort in der Bretagne, um sich zu regenerieren: in erster Linie von ihrer Alkohol- und Tablettensucht, aber auch von ihren persönlichen Nöten. Sie will sich erholen und Ruhe finden. Ihre Freundin Hilde, Vertraute seit Kindertagen, begleitet sie dabei. Nun haben sich der junge Stern-Reporter Michael Jürgs und Fotograf Robert Lebeck angemeldet und trotz ihrer schlechten Erfahrungen mit der deutschen Presse hat Romy Schneider in ein Interview eingewilligt. Hilde betrachtet dies überaus skeptisch. Nicht unbegründet, wie sich bald herausstellen wird: Romy setzt sich drei Tage lang den unsensiblen und provokanten Fragen Jürgs unmittelbar aus, antwortet selten offen und gibt einen ehrlicheren Einblick in ihr Leben als jemals zuvor. Und je mehr die Schauspielerin von sich zeigt, der Mensch hinter dem Star zum Vorschein tritt, desto mehr Bewegung kommt in das Quartett. Und desto mehr laviert sich Romy erneut in ein Gefühlschaos hinein, dem sie eigentlich entkommen wollte…

Die Bilder des Fotografen Robert Lebeck gingen um die Welt. Sie fangen das widersprüchliche Wesen der Schauspielerin ein, ihre Ausgelassenheit, ihre Melancholie, ihren Schmerz. Lebeck machte auch die Fotos während des legendären Interviews, das Romy Schneider damals in Quiberon gab und das im Mittelpunkt des Filmes steht. In ihrem auf Tatsachen beruhenden, aber doch freien biographischen Film geht es Regisseurin Emily Atef um die Ambivalenzen in Schneiders Wesen, ihre fast manisch wirkende Art. Hauptdarstellerin Marie Bäumer verkörpert Romy in Optik, Mimik und Gestik faszinierend nah an ihrem Vorbild und gibt einen ungemein authentischen Einblick in ihre sensible, komplexe Persönlichkeit.

Das vielschichtige Porträt einer mitreißenden Frau, die schonungslos alles gab und sich dennoch nur selten richtig wahrgenommen fühlte. Nominiert für den Deutschen Filmpreis 2018.

 

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