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Die Sch’tis in Paris - Eine Familie auf Abwegen

Sa 21.04. bis Mi 25.04. 20.30 Uhr (8,00 €)

Frankreich 2018
Regie: Dany Boon
DarstellerInnen: Dany Boon, Laurence Arné, Valérie Bonneton, Guy Lecluyse, Pierre Richard, ...
Laufzeit: 108 min. | FSK ab 0

Im Norden Frankreichs sind die Menschen offen und bodenständig. Was sie aber besonders auszeichnet, ist der ungewöhnliche Zungenschlag, der hier einen Dialekt hervorbringt, an den sich der Nicht-Nordfranzose erst gewöhnen muss. Im Hinblick auf die Karriere ist dieser Akzent leider ein wenig hinderlich, weshalb so mancher, der es zu etwas bringen will, seine Herkunft verbirgt, sobald er die Heimatregion verlassen hat. So auch Architekt Valentin D. Er schämt sich seiner Herkunft und versteckt, um in Paris nicht als Idiot vom Land dazustehen, seine Ursprünge und seine Aussprache hinter einer Lüge und einem hervorragenden Hoch-Französisch. Seine Frau Constance unterstützt ihn dabei. Doch als eines Tages bei der Eröffnung einer Retrospektive mit vielen Gästen plötzlich und unangemeldet Valentins Familie erscheint, ist es mit der Geheimhaltung der provinziellen Identität erst einmal vorbei, sprechen sie alle doch ein unverkennbares Sch’ti. Und dann gerät Valentin auch noch in einen Unfall, durch den er nicht nur sein Gedächtnis verliert, sondern auch sein Hoch-Französisch verlernt…

Provinz trifft auf Stadt. Und da der Gegensatz zwischen Stadt und Land, zwischen Paris und dem Rest des Landes also, in Frankreich auch ein kultureller und sozialer Gegensatz ist, hat Regisseur Dany Boon keine Mühe, die Vorurteile und Klischees genüsslich auszuspielen: Auf der einen Seite die snobistischen Hauptstädter, selbstgefällig und von ihrer eigenen Brillanz und Originaliät überzeugt, auf der anderen Seite die „vulgären, tumben“ Provinzler, die das Herz allerdings am rechten Fleck haben. Das ist manchmal etwas grobschlächtig und klamaukig und von recht schlichter Moral geprägt, ist aber dann doch insgesamt ziemlich liebenswert und oft sehr lustig.

Auch im zweiten Teil der Sch’tis bedienen sich die Synchronsprecher eines eigens hierfür erfundenen Dialekts.

 

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