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Wonder Wheel

Do 01.03. 20.00 Uhr (8,00 €)
weitere Vorführungen im März

Kurzfilm als Vorfilm:
Cheese (5 min.)

USA 2017, Regie: Woody Allen
DarstellerInnen: Kate Winslet, Juno Temple, Justin Timberlake, James Belushi, ...
Laufzeit: 102 min. | FSK ab 12

Das Titel gebende „Wonder Wheel“ (Riesenrad) steht im Vergnügungspark auf Coney Island an der Küste des New Yorker Stadtteils Brooklyn. Hier lebt in den 1950er-Jahren die 40-jährige Ginny mit ihrem zweiten, etwas grobschlächtigen Mann Humpty und ihrem Sohn Richy, der ein eigenartiges Interesse für Feuer an den Tag legt. Humpty betreibt ein Karussell, Ginny arbeitet in einem Meeresfrüchte-Imbiss. Glücklich kann man ihre Ehe nicht gerade nennen. Darum flüchtet Ginny auch hin und wieder in lange Spaziergänge am Strand. Dort trifft sie eines Tages auf den attraktiven Beach Guard Mickey und – obwohl er weit jünger ist als sie – verguckt sich in ihn. Kurz darauf wird Ginny bei der Arbeit von einer jungen Frau angesprochen, die behauptet, Humpty’s Tochter aus erster Ehe zu sein: Carolina. Sie sucht Unterschlupf, weil sie sich anscheinend auf üble Leute eingelassen hat und nun auf der Flucht vor ihnen ist. Da wird es in der bescheidenen Wohnung der „Familie“ bald unerträglich eng, um nicht zu sagen ziemlich aggressiv. Und dann kommt es zu Ginnys Leidwesen auch noch zu einer Begegnung zwischen Carolina und Mickey…

Es ist immer wieder überraschend, mit welcher Leichtigkeit und Stilsicherheit uns Woody Allen trotz der dramatischen Geschichte voller Leidenschaft, Gewalt und Verrat in träumerische Nostalgie versetzt. Der faszinierende Vergnügungspark von Coney Island mit klapprigen Fahrgeschäften, schmutzigen Bars und dunklen Jazzclubs auf der einen und die pittoreske Strandkulisse mit sonnendurchflutetem, leuchtend gelbem Strand auf der anderen Seite tun ihren Teil dazu. Kate Winslet, der der Altmeister die Rolle auf den Leib geschrieben zu haben scheint, verleiht ihrem Charakter melancholische Züge, die den poetisch märchenhaften Anstrich des Films unterstreichen.

Allens 47. Spielfilm, der seit langer Zeit wieder einmal in New York spielt, kann sich sehen lassen: ob seiner Geschichte, ob seines Drehbuches, ob seiner Dramaturgie, ob seiner Bilder und nicht zuletzt ob seiner gesamten Darsteller.

 

Europa Cinemas

2016

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