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Die rote Linie - Widerstand im Hambacher Forst

Dokumentarfilm
 Buchung geschlossen
 
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Datum: 06.12.2019 18:00

zu Gast mit einem Intro: Die Fridays for Future Ortsgruppe Rottenburg mit Mirijam Nowotny, Norina Dragani und Kerstin Hormel

Dokumentarfilm
Deutschland 2019
Regie: Karin de Miguel Wessendorf
Laufzeit: 120 min.
FSK ab 0
Trailer:

Die „rote Linie“ – das ist die Menschenkette, die sich über viele Jahre immer wieder bildete, um gegen die Rodung des Hambacher Forstes aufzubegehren. Lange wurde dieses Waldgebiet zwischen Köln und Aachen von Umweltschützern besetzt; es liegt am Rande eines bereits bestehenden riesigen Areals für den Braunkohle-Tagebau, das das RWE weiter auszubauen beabsichtigte. Die zahlreichen Aktivisten wollten den letzten grünen Fleck der Gegend allerdings nicht kampflos aufgeben. Es kam zum Tauziehen zwischen Baumbesetzern, Anwohnern und Waldpädagogen auf der einen und dem Megakonzern auf der anderen Seite. Ein David-gegen-Goliath-Krieg...

Regisseurin Karin de Miguel Wessendorf begleitete die Proteste von „Bürgern ohne Lobby“ seit 2015 und konzentrierte sich dabei auf vier Betroffene: den Baumbesetzer Clumsy, der trotz seiner entschlossenen Sanftheit durchaus Zerstörung von Material in Kauf nahm; den Waldpädagogen Michael Zobel, der auf seinen legendären Spaziergängen im Laufe der Jahre immer mehr Mitstreitern und Interessierten diesen Ur-Wald erklärte; Lars und seine Familie, wohnhaft in einem der letzten Dörfer, die für den Energie-Hunger abgerissen werden sollten; und die Bürgerin und Politikerin Antje Grothus. Von anarchischen Rebellen bis zu erschütterten Bürgern zeigt sich ein breites Spektrum des Widerstands. Die Proteste kritischer Aktionäre bei der RWE-Hauptversammlung kommen ebenso vor wie dramatische Aktionen der Waldbesetzer bei Räumungen ihrer Baumhäuser. Die Chronologie der Ereignisse zeigt also sowohl die Eskalation des Konflikts sowie das Hin und Her unterschiedlicher Gerichtsurteile.

Am liebsten bleibt die Kamera der Filmemacherin bei den erschütterten und kämpferischen Menschen; es sind vor allem ihre Emotionen, ihre Nöte, die die Regisseurin interessieren. Sie beobachtet, begleitet und mischt sich ein. Dabei porträtiert sie den Konflikt bis hin zum „Kohlekompromiss“. Ihr Film dokumentiert die Entstehung einer Bürgerbewegung und leistet darüber hinaus einen Beitrag zur aktuellen Diskussion über eine zukunftsfähige Energiepolitik.
Ein ethnographisches Dokument eines eindrucksvollen und erfolgreichen Wiederstands der Bürger. Der Blickwinkel ist eindeutig einseitig, aber nicht eingeengt.

Die Einnahmen werden der Rottenburger Ortsgruppe Fridays for Future gespendet.

 

 

Alle Daten


  • 06.12.2019 18:00

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