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Do Fr Sa So Mo Di Mi
        18.00
 

Frankreich 2015
Regie: Mia Hansen-Love
DarstellerInnen: Isabelle Huppert u.a.
Laufzeit: 97 min. | FSK ab 0

Nathalie, Mitte 50, Philosophielehrerin an einer Schule in Paris, hat zusammen mit ihrem Mann Heinz, ebenfalls Philosophiedozent, zwei erwachsene Kinder, die bereits außer Haus leben. Sie veröffentlicht nebenbei Texte für einen kleinen Verlag. Man kann ihr Leben sorgenfrei nennen, vielleicht einmal abgesehen vom schwierigen Umgang mit ihrer zur Hypochondrie neigenden und immer stärker depressiv werdenen Mutter.

Doch eines Tages wird das bürgerliche Leben aufgemischt: Ihr Mann unterbreitet ihr, dass er sie verlassen wird, weil er eine andere Frau liebt; der Verlag teilt ihr mit, dass ihre intellektuellen Texte für ein junges Publikum zu kompliziert sind, und ihre Mutter muss auf Raten der Ärzte unbedingt in ein Pflegeheim. Allein ihr ehemaliger Schüler Fabien sorgt für einen Lichtblick: Mit seiner selbstbewussten, von der Richtigkeit seiner Vorstellungen überzeugten Art verkörpert er Sicherheit, Souveränität und Zuversicht. Die Gespräche und Unternehmungen mit ihm und anderen Studenten führen dazu, dass Nathalie, obwohl ihre Welt in den Grundfesten erschüttert ist, den einschneidenden Veränderungen trotzen will. Und irgendwann beginnt sie, eine lange vermisste Freiheit zu spüren...

Regisseurin Mia Hansen-Love erzählt die bewegte Phase aus dem Leben einer Frau jenseits der 50 äußerst präzise und ohne jegliche Dramatisierung. Es wird, wie so oft in französischen Filmen, ausgiebig geredet: über das Leben, die Liebe, die Kunst, Musik, Philosophie. Hansen-Love inszeniert die Geschichte als langen Fluss, ohne offensichtliche emotionale Ausschläge. In langen Einstellungen beobachtet sie ihre Figuren und lässt dabei kaum merklich die Zeit verstreichen, mal Monate, mal Jahre. Isabelle Huppert verleiht der Hauptfigur facettenreiche Konturen und lässt sie zwischen Selbstsicherheit und Unsicherheit, zwischen Stärke und Fragilität, zwischen Zweifel und Entschluss pendeln. Ein Film, der gern philosophische Themen aufwirft; eine gut beobachtete Charakterstudie mit sehr viel in Szene gesetzter Isabelle Huppert.

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