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Iuventa - Seenotrettung im Mittelmeer

Mi 13.03. 20.00 Uhr (8,50 €)

zu Gast: Rettungsschiffskapitän Friedhold Ulonska eine Kooperation mit dem Kulturverein Zehntscheuer e.V.

Dokumentation
Italien/ Deutschland 2018
Regie: Michele Cinque
Laufzeit: 92 min. | FSK ab 0

Jakob Schön, damals 19-jährig, gründete 2015 in Berlin die Initiative „Jugend rettet“. Über eine Crowdfunding-Kampagne kauften er und eine Reihe anderer junger Leute im darauffolgenden Jahr einen Fischkutter, ließen ihn für Zwecke der Seenotrettung umbauen und tauften ihn auf den Namen „Iuventa“. Kurz darauf startete die Crew, die zum Teil aus professionellen Seemännern und Ärzten, vor allem aber aus jungen Enthusiasten bestand, zu ihrer ersten Mission aufs Mittelmeer. Zusammen mit anderen, oft privaten, aber auch manch staatlichen Akteuren, wartete die Iuventa nun auf hoher See auf Flüchtlingsboote, deren Insassen sie aufnahmen, notdürftig versorgten und in die Auffanglager auf vorgelagerte italienische Inseln brachten. Mit dabei war der italienische Regisseur Michele Cinque, der von dem Gedanken der selbstlosen Hilfe begeistert war und die Ereignisse mit der Kamera beobachtete. Über ein Jahr lang verfolgt sein Film die Aktionen der jungen Protagonisten, beginnend mit dem Moment, in dem sie in See stechen bis zu dem Punkt, an dem ihre Mission mit der politischen Realität kollidiert. Denn im August 2017 wird das Schiff in Italien beschlagnahmt. Der Organisation „Jugend rettet“ wird vorgeworfen, mit Schleppern zusammengearbeitet zu haben…

Die ersten 40 Minuten des Films ist der Zuschauer mit auf hoher See. Dann verlässt die Kamera das Boot, um nach Berlin zu schwenken. Nach dem aufreibenden ersten Sommer lassen dort Jakob Schön und seine Mitstreiter Revue passieren, fragen sich, ob und wenn ja, was sie bewirkt haben, vor allem im Hinblick auf ihr zweites Ziel: mit dem Einsatz privater Rettungsboote Druck auf die politischen Institutionen aufzubauen und diese zu zwingen, die Flüchtlingsthematik anzugehen. Und sie müssen feststellen: Es war ein weiter Weg vom puren Enthusiasmus, von der Überzeugung, das Richtige zu tun, zur Erkenntnis, dass die Probleme nicht so einfach zu lösen sind. Es ist diese Nachdenklichkeit, die die Stärke des Films ausmacht. Er bejubelt die Arbeit der Helfer nicht unreflektiert, sondern würdigt sie, verliert dabei aber das große Ganze nicht aus den Augen.

Die Einnahmen des Kino Waldhorn werden der Mission Lifeline e.V. gespendet

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