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Das schweigende Klassenzimmer

Mo 07.05. und Di 08.05.  18.00 Uhr  (8,50 €)
 
Schulvorstellungen sind jederzeit möglich.
Beginn in Absprache.
Bitte melden Sie sich per mail oder telefonisch und wir vereinbaren einen Termin.

 

Deutschland 2017
Regie: Lars Kraume
Darstellerinnen: Leonard Scheicher, Tom Gramenz, Lena Klenke, Ronald Zehrfeld, Jördis Triebel, Burghart Klaußner, Michael Gwisde...
Laufzeit: 111 min. | FSK ab 12

Stalinstadt (das heutige Eisenhüttenstadt) in der DDR, 1956. Die Abiturienten Theo und Kurt haben bei einem Besuch in Westberlin in der Wochenschau dramatische Bilder vom blutigen Aufstand der Ungarn gegen die russische Übermacht in Budapest gesehen und berichten einigen Klassenkameraden davon. Es entsteht die Idee, zu Ehren der Opfer während einer Geschichtsstunde eine Schweigeminute abzuhalten. Die Klasse stimmt zu und die Aktion wird durchgeführt. Doch die Schüler haben unterschätzt, was sie mit ihrer kleinen, menschlichen Geste auslösen. Der Schuldirektor versucht zwar noch, das Ganze als jugendlichen Unsinn abzutun, doch Volksbildungsminister Lange, dem die „Sache“ zugetragen wurde, ist da ganz anderer Ansicht. Er vermutet einen politischen Akt dahinter und droht, die gesamte Klasse vom Abitur in der ganzen Republik auszuschließen, wenn die Rädelsführer nicht binnen einer Woche benannt werden. So sind die Schüler unausweichlich in die politischen Mühlen der noch jungen DDR geraten und sehen sich mit den örtlichen Vertretern des Stasi-Apparates konfrontiert. Es folgen Verhöre, Verdächtigungen, Drohungen. Der Druck wächst…

Der Film geht auf ein authentisches Ereignis zurück. Dietrich Garstka, einer der an den Vorgängen Beteiligten, brachte das einstige Geschehen an der ostdeutschen Schule in Erinnerungen, Interviews und Dokumenten mit einer Publikation in die öffentliche Erinnerung. Regisseur Lars Kraume hat die Geschichte aufgegriffen und in eine zeitlose Dimension überführt. Vielfältige Fragen politischer Natur werden verhandelt; es geht um Angst und Ohnmachtsgefühle angesichts übermächtig erscheinender Machtstrukturen; in erster Linie geht es aber um Solidarität, die dann besonders schwer aufrecht zu erhalten ist, wenn dadurch individuelle Ziele in Gefahr geraten.

 

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