Displaced

Dokumentarfilm, teilweise OmdU
Deutschland 2020
Regie: Sharon Ryba-Kahn
Laufzeit: 93 min.
FSK ab 6

„Obwohl ich in Deutschland geboren bin, habe ich oft das Bedürfnis, vergessen zu wollen, wo ich mich befinde. Damit ich mich frei fühlen kann.“ Dies ist eine Aussage der Filmemacherin Sharon Ryba-Kahn, die zwar in München aufgewachsen ist und nun in Berlin lebt, die aber dennoch eine „problematische“ Beziehung zu Deutschland hat. Sharon ist Jüdin und Angehörige der dritten Generation von Überlebenden des Holocaust. Als sich ihr in Israel lebender Vater nach sieben Jahren Funkstille bei ihr meldet, nimmt sie dies zum Anlass, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren.

Sie hat Fragen an ihn, will verstehen, warum er so distanziert und wenig greifbar für sie war. Anfangs kommen die Gespräche nur mühsam in Gang. Doch dann kommen sich Tochter und Vater näher, entdecken Gemeinsamkeiten…

Sharon Ryba-Kahn unternimmt mit ihrem Handeln einen familiären Heilungsversuch. Sie erstellt einen Stammbaum der Familie väterlicherseits und besucht Orte, in denen ihre Vorfahren lebten.

Ihr Blick richtet sich aber auch auf ihr direktes Umfeld, die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft in Deutschland und die Frage, wie hier mit der gemeinsamen Vergangenheit umgegangen wird.

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  • 19.12.
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