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Elternschule

Di 11.12. 19.45 Uhr (8,50 €)

Der Empörungssturm in den sozialen Medien brach schon los, bevor der Film „Elternschule“ überhaupt in die Kinos kam. Der Dokumentarfilm zeigt, wie die Kinder ratloser und überforderter Eltern in einer Gelsenkirchener
Kinder- und Jugendklinik dazu gebracht werden, nicht auszurasten, zu schlafen, zu essen und zu kooperieren.

im Anschluss: Podiumsdiskussion mit
- Christine Utecht, Leiterin Jugend- und Familienberatungszentrum Tübingen
- Dr. Gottfried Maria Barth, Ärztlicher Direktor Abteilung Psychiatrie und
- Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter
- Sebastian Kruggel, Vorstandsmitglied der Sophienpflege Tübingen
- Sylvia Künstler, Moderation, Verein für psychoanalytische Sozialarbeit

Dokumentarfilm
Deutschland 2017
Regie: Jörg Adolph, Ralf Bücheler
Laufzeit: 112 min. | FSK ab 12

Die Gelsenkirchener Kinderklinik blickt auf eine 90jährige Geschichte zurück. Hier werden jährlich 5000 chronisch kranke Kinder und Jugendliche behandelt. Eine stationäre Therapie dauert mindestens drei Wochen. An deren Anfang sind Kinder wie deren Eltern häufig am Ende mit den Nerven, befinden sich in chronischem Stress: Mädchen und Jungen, die keine Nacht durchschlafen, sich blutig kratzen, nur noch Ungesundes essen, mehrmals am Tag toben, schreien und hauen und die sich gegen jede Regel auflehnen. Dass der Alltag mit ihnen kräfteraubend ist, liegt auf der Hand. Die Mechanismen aufzubrechen, die dazu geführt haben, ist eine Aufgabe, die ohne eine unterstützende Außenperspektive kaum zu schaffen ist. „Wenn wir das Verhalten von Kindern ändern wollen, müssen wir ihr Verhalten verstehen“, erklärt einer der Therapeuten den aufmerksam zuhörenden Eltern bei einem Vortrag. Seit 30 Jahren untersucht Psychologe Dietmar Langer die Zusammenhänge zwischen Stress, Erziehung und chronischen Erkrankungen.

„Elternschule“ bringt dem Zuschauer Methoden und Ansätze näher, indem er einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen des Klinikalltags und damit hinter die sonst für unbeteiligte Außenstehende verschlossenen Türen wagt. Die beiden Filmemacher Jörg Adolph und Ralf Bücheler sind ein Jahr lang immer wieder in der Station „Pädiatrische Psychosomatik“ ein- und ausgegangen. Sie waren bei Besprechungen des Pflegepersonals anwesend, bei intensiven, zum Teil höchst emotionalen Gesprächen zwischen Therapeuten und Müttern und bei den Therapien, die den Schwerpunkt des Films bilden. Man erfährt viel über die Symptome und möglichen Ursachen der Störungen, aber auch über den Irrgarten „Kindererziehung“, darüber, was bei der Menschenbildung alles missglücken kann und worin die Fehler auf Seiten der Eltern liegen.

Adolph und Bücheler beobachten ohne Kommentar, mit klaren, wertungsfreien Bildern. Nicht nur für betroffene Eltern interessant.

 

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