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BlacKkKlansman

Fr 12.10. und Sa 13.10. 20.30 Uhr (9,00 €)

Kurzfilm als Vorfilm:
„The Job“ (3 min.)

USA 2018 | Regie: Spike Lee
DarstellerInnen: John David Washington, Adam
Driver, Laura Harrier, Topher Grace…
Laufzeit: 135 min. | FSK ab 12

Die 70er-Jahre in Colorado Springs. Ron Stallworth tritt als erster schwarzer Polizist seinen Dienst an und wird erst einmal ins Aktenarchiv verbannt. Doch der ehrgeizige und tatendurstige Officer weiß sich bald auch bei Undercover-Einsätzen bei Veranstaltungen der Black-Power-Bewegung zu bewähren. Doch damit nicht genug. Um sich weiter zu beweisen, hat er sich vorgenommen, den zu dieser Zeit immer stärker agierenden rassistischen Ku-Klux-Klan zu unterwandern. Dafür meldet er sich auf eine Zeitungsannonce, in der dieser nach neuen Mitgliedern sucht und erhält folgerichtig eine Einladung. Natürlich kann der schwarze Polizist nicht persönlich beim Klan erscheinen. Deshalb sucht er Unterstützung beim Undercover-Agenten Flip aus dem Drogendezernat. Während Ron von nun an den Telefonkontakt mit dem einen oder anderen Clanmitglied führt, nimmt Flip in seinem Namen an den persönlichen Zusammenkünften teil. Und dann hat Ron eines Tages den Clanführer David Duke an der Strippe, woraufhin sich ein schwerwiegender Verdacht einstellt: Der lokale KKK-Ableger scheint einen Terroranschlag zu planen…

2006 veröffentlichte der tatsächliche ehemalige Polizist Ron Stallworth ein Buch über die Ereignisse, die nun im Film geschildert werden. Inwieweit seine Beschreibungen der Wahrheit entsprechen, ist kaum zu überprüfen. Beide Seiten, die Polizei und der Ku-Klux-Klan, schweigen sich aus. Regisseur Lee kümmert das nicht. Sein Interesse besteht nicht an historischer Genauigkeit. Er inszeniert die Geschichte als wortgewaltigen Thriller, teilweise auch als groteske Komödie. Und er erzählt nebenbei auch über das Amerika von heute. Wenn da Schwarze über Polizeigewalt sprechen, wenn bei der Versammlung einer Bürgerrechtsbewegung zum Widerstand gegen das von Weißen dominierte Amerika aufgerufen wird, dann zielt Lee mehr als deutlich auch auf die Gegenwart ab. Er beendet seinen Film mit dokumentarischen Aufnahmen des Rechtenaufmarschs in Charlottesville 2017 und demonstriert damit, wie nah die filmische Vision an der gesellschaftlichen Realität ist.

 

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