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The Revenant

14.04. 15.04. 16.04. 17.04. 18.04. 19.04. 20.04.
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    20.15    

revenantUSA 2015
Regie: Alejandro González Inárritu („Babel“, „Birdman“)
Darsteller: Leonardo DiCaprio, Tom Hardy, Domhnall Gleeson, Will Poulter u.a.
Laufzeit: 157 min.
freigegeben ab 16 Jahren

Der Verlauf der Handlung ist nicht wesentlich. Nur so viel: In den 1820ern zieht der Pelzjäger Hugh Glass mit einer Expedition durch die Wildnis von South Dakota, um den Missouri River zu erforschen. Er wird von einem Grizzli angefallen und lebensgefährlich verletzt. Seine Begleiter lassen ihn ohne seine Ausrüstung schmählich im Stich und ziehen ohne ihn weiter. Doch Hughs Überlebenswille ist stärker als die Todessehnsucht und so schleppt er sich durch die eisige Bergwelt der Rocky Mountains, nur eines im Sinn: Rache an denen zu nehmen, die ihn allein zurückgelassen haben...

Aus dem gleichnamigen Roman von Michael Punke über die wahre Geschichte des Trappers Hugh Glass zimmert Regisseur Alejandro González Inárritu einen grimmigen Survival- und Rache-Thriller im Gewand eines Westerns. Leonardo DiCaprio, der in der Vergangenheit schon so manche Verrückte, manische Gestalten und exzessive Charakter gespielt hat, verschreibt sich hier in jeder Hinsicht dieser wiederum extremen Rolle mit Leib und Seele. „Leo ist einer dieser Schauspieler, die mit Körpersprache alles ausdrücken können. In seinen Augen kann man lesen, was in ihm vorgeht“, findet der Regisseur. „Und da er hier so wenig Text zu sprechen hat, muss er unheimlich viel rüberbringen: Angst, Kälte, Traurigkeit, Wut, sehr viele komplexe Gefühle gleichzeitig.“ So wähnt man sich mit Leo in der Wildnis, fühlt die Eiseskälte des Winters und die wärmende Wirkung eines Bärenfells und erlebt die Macht der Naturgewalten. Die Kamera von Emmanuel Lubezki ist immer dicht an ihm dran, so dass sie mitunter sogar von seinem Atem beschlägt. Romantisiert wird im Western ja schon lange nicht mehr, aber was Inárritu hier inszeniert, übertrifft in seiner Art der naturalistischen Schilderung doch alles bisher Gesehene. Gedreht wurde übrigens in abgelegenen Wald- und Bergregionen Kanadas und Argentiniens, an denen es zur Drehzeit lediglich knapp zwei Stunden täglich hell war. Daraus ergeben sich sehr lange Einstellungen mit nur wenigen Schnitten.
Ein bildgewaltiger, archaischer, zum Teil extrem schonungsloser Abenteuerfilm – sehenswert für alle diejenigen, die das aushalten können. Technisch und schauspielerisch brillant.

 

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