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Louder than Bombs

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Do Fr Sa So Mo Di Mi
       18.00 18.00  18.00

Dänemark/ Norwegen/ Frankreich/ USA 2015
Regie: Joachim Trier
DarstellerInnen: Isabelle Huppert, Gabriel Byrne, Jesse Eisenberg, Devid Druid u.a.
Laufzeit: 108 min.
freigegeben ab 12 Jahren

Die Bilder der renommierten Kriegsfotografin Isabelle Reed sind berühmt und werden vor allem wegen ihrer schonungslosen Wahrhaftigkeit gepriesen. Jetzt, drei Jahre nach ihrem tödlichen Autounfall, soll eine große Retrospektive mit ihren Werken stattfinden, bei deren Eröffnung Isabelles langjähriger Kollege Richard einen Artikel in der New York Times veröffentlichen will. Für die Recherchen soll auch die hinterbliebene Familie involviert sein: Ehemann Jene, der erwachsene Sohn Jonah und der jüngere Conrad. Deren Verhältnis liegt jedoch seit langem in Trümmern. Das Projekt zwingt sie, sich mit ihren Erinnerungen an Isabelle und mit ihrer eigenen Beziehung zueinander auseinanderzusetzen. Dabei dringen immer mehr unterdrückte Gefühle an die Oberfläche und schließlich kristallisiert sich eine Frage heraus: War der Unfalltod wirklich unfreiwillig?

Es geht um Trauer der Zurückgebliebenen und ihre individuelle Aufarbeitung. Es geht weiterhin um die innere Zerrissenheit einer Kriegsreporterin zwischen beruflich ambitioniertem „Fern“- und familiär bedingtem Heimweh. Es geht darum, was mit einer Familie passiert, wenn die erste Bezugsperson (erzwungenermaßen) ihre persönliche Karriere dem gemeinsamen Wohl vorzieht. Es geht nicht zuletzt um Aufrichtigkeit und Lüge.

„Louder than bombs“ – so hieß in den 1980er-Jahren ein Album der britischen Band „The Smiths“. Ihre Musik sollte Kriege, Bomben, kurz: die Unbill dieser Welt übertönen. Joachim Triers Film ist ein Film über das Schweigen. Klug und vielschichtig legt er die Figuren mit ihren Heimlichkeiten an. Mit immer mehr Mosaiksteinchen werden die Psychogramme fragmentarisch zusammengesetzt. Diverse Perspektivwechsel und Rückblenden sorgen für eine sehr dynamische Dramaturgie. Das Schauspielerensemble operiert perfekt, allen voran Isabelle Huppert, von der man nichts anderes gewöhnt ist.

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