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Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit

So 11.08. 11.00 Uhr (8,50 €)

(Eintritt: 8,50 €)

USA 2018
Regie: Julian Schnabel
Darsteller: Willem Dafoe, Rupret Friend, Oscar
Isaacs, Mads Mikkelsen, Mathieu Amalric…
Laufzeit: 111 min. | FSK ab 6

Auf der Suche nach einem neuen Licht zieht es den 35-jährigen niederländischen Maler Vincent van Gogh im Jahr 1888 ins südfranzösische Arles. Obwohl er schon Hunderte von Bildern gemalt hat, ist er bisher noch ohne Erfolg geblieben und nur die Zuwendungen seines Bruders halten ihn über Wasser. Nicht nur deshalb ist er von Weltschmerz geplagt und bleibt allein mit sich und seinen unberechenbaren Stimmungsschwankungen. Auch nicht der Besuch seines Freundes Paul Gauguin kann daran etwas ändern. Nichtsdestotrotz wird Van Gogh in den 16 Monaten in Arles seine wichtigste Schaffensphase erleben und seinen unverkennbaren Stil, der ihn heute zur Legende macht, ausprägen. Doch sein Gemütszustand verschlimmert sich und er wird den Kampf mit seinen eigenen Dämonen, der Religion sowie seiner geistigen Erkrankung verlieren…

Julian Schnabel beschäftigt sich in seinem Film mit den letzten Lebensjahren Van Goghs. In Arles schnitt sich van Gogh ein Ohr ab, verfiel in tiefe Depressionen und wurde von der aufgebrachten Bevölkerung in ein Krankenhaus zwangsinterniert. Doch es geht dem Regisseur, selbst Maler, in erster Linie darum, den besonderen Blick zu verstehen, den der Künstler auf die Welt hatte. Weite Passagen des Films bestehen darum aus impressionistischen Aufnahmen, gefilmt vom brillanten Kameramann Benoit Delhomme, der ebenfalls Maler ist und zusammen mit Schnabel Bilder gefunden hat, die es schaffen, anzudeuten, was van Gogh gesehen haben mag: mal weiches, mal gleißendes, mal hartes Licht, satte Farben, geprägt vom Gelb der Felder, dem Grün der Blätter, dem Blau des Himmels. Als Schule des Sehens mag man deshalb auch den Film begreifen.

Natürlich nicht zuletzt Willem Dafoe in der Hauptrolle macht die Qualität des Films aus. Zunehmend von Verzweiflung ist sein markantes Gesicht gezeichnet. Er „spielt“ van Gogh weniger, als dass er ihn mit ganzem Einsatz verkörpert.

Schnabel huldigt einem Genie und verklärt ihn auch ein wenig. Und doch: Selten wurde der Schaffensprozess eines Künstlers so authentisch auf die Leinwand gebracht.

 

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