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Bald im Waldhorn
3. JÜDISCH-ISRAELISCHE FILMWOCHEN ROTTENBURG

Zum dritten Mal veranstalten wir die jüdisch-israelischen Filmwochen in Rottenburg. Diese Jahr ergänzen wir die Filmreihe um eine Lesung am 31. Oktober.

Working Woman
Freitag, 22.10.
18.00 Uhr

 

Israel 2018
OmeU (Hebräisch mit engl. Untertiteln)
Regie: Michal Aviad
DarstellerInnen: Liron Ben-Shlush, Menashe Noy, Oshri Cohen, …
Laufzeit: 93 min.
FSK n.v.

Jerusalem. Während ihr Mann mit allen Kräften versucht, sein Restaurant vor der finanziellen Pleite zu bewahren, bewirbt sich seine Frau Orna auf eine Stelle als Assistentin eines Immobilienmaklers. Sie kriegt den Job und als sie angefangen hat, lobt er ihre Arbeit, fördert sie und zeigt sich auch sonst äußerst hilfsbereit. Doch Orna muss bald feststellen, dass diese „Freundlichkeiten“ nicht ohne eigene Interessen passieren. Bald schon nähert er sich ihr immer wieder unangemessen.

Was mit netten Komplimenten begann, wird bald zum massiven sexuellen Übergriff…

Der Film lohnt sich in jeder Hinsicht. Bitte beachten Sie aber, dass es sich dabei um ein Original mit englischen Untertiteln handelt.

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Intrige
Samstag, 23.10.
18.00 Uhr

Frankreich/ Italien 2019
OmdU
Regie: Roman Polanski
DarstellerInnen: Jean Dujardin („The Artist“), Louis Garrel, Emmanuelle Seigner, …
Laufzeit: 132 min.
FSK ab 12

Paris, 1895. Der junge jüdische Offizier Alfred Dreyfus wird wegen Hochverrats in einer erniedrigen Zeremonie degradiert und zu lebenslanger Haft auf die Teufelsinsel im Atlantik verbannt. Zeuge dieser Entehrung ist Marie-George Picquart, der kurz darauf zum Geheimdienstchef der Abteilung befördert wird, die Dreyfus überführte. Als weiterhin militärische Geheimnisse an die Deutschen verraten werden, kommen Piquart Zweifel an Dreyfus‘ Schuld. Entgegen seinem Befehl ermittelt er weiter und gerät in ein gefährliches Labyrinth aus Verrat und Korruption, das nicht nur seine Ehre, sondern auch sein Leben in Gefahr bringt…

Ein ungeheuerliches Geflecht aus Antisemitis- mus, Macht und Vertuschung. Präzise wie packend inszeniert und von erschreckender Aktualität, wirft das Historiendrama universelle Fragen nach Schuld, Gewissen und Wahrheit auf. Nach dem Bestseller von Robert Harris erzählt er von dem wahrscheinlich größten politischen Skandal des späten 19. Jahrhunderts.

Trotz der hitzigen Diskussion über die Frage, ob man Roman Polanski nach den ihm vorgeworfenen Fällen sexuellen Missbrauchs beim Festival von Venedig eine Bühne geben darf, gewann der Film dort 2020 den Großen Preis der Jury sowie drei Césars.

Hannah Ahrendt
Sonntag, 24.10.
11.00 Uhr

Deutschland/ Luxembourg/ Frankreich 2012, DF Regie Margarethe von Trotta
DarstellerInnen: Barbara Sukowa, Axel Milberg,...
Laufzeit: 113 min.
FSK ab 6

Jerusalem 1961. Der ehemalige SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann steht kurz vor seinem Prozess. Er sei für die Deportation hunderter Menschen in die Konzentrationslager und für deren Tod mitverantwortlich. In New York entschließt sich die Philosophin Hannah Arendt, selbst Jüdin, für das Magazin „The New Yorker“ über den Prozess zu berichten. In ihren Reportagen kommt sie zu der ernüchternden Erkenntnis, dass Eichmann kein Monster ist, sondern sich als reiner Befehlsempfänger verstand. Heftige Kontroversen und Anfeindungen folgen der Veröffentlichung ihres Buches…

So klar und unsentimental wie Hannah Arendts Analysen ist auch Margarethe von Trottas Porträt der streitbaren Philosophin.

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Wir sind Juden aus Breslau
Sonntag, 24.10.
18.00 Uhr

zu Gast: Regisseurin Karin Kaper

Eine Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen

Dokumentarfilm
Deutschland 2016
Regie: Karin Kaper, Dirk Szuszies
Laufzeit: 108 min.
FSK ab 0

Als Breslau im Südwesten Polens noch zu Deutschland gehörte, war hier die drittgrößte jüdische Gemeinschaft zu Hause. Doch dann kam Hitler an die Macht und mit Beginn der Judenverfolgung blieb den EinwohnerInnen, wenn sie dem Transport ins KZ Auschwitz entgehen wollten, nur die Flucht ins Exil. So verteilten sich die einstigen BreslauerInnen jüdischer Abstammung auf die ganze Welt und bauten sich in den USA, England, Frankreich und anderen Ländern eine neue Heimat auf. Auch bei der Gründung und Realisierung des Staates Israel wirkten sie wesentlich mit.

Im Mittelpunkt der Dokumentation von Karin Kaper und Dirk Szuszies stehen 14 ZeitzeugInnen. Sie erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau, ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen auch eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt.

Gerade in Zeiten des wieder zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine Zukunft, für die jeder von uns mitverantwortlich ist.

Das Mädchen mit den roten Haaren
Montag, 25.10.
18.00 Uhr

Israel 2020, OmdU
Regie: Tsivia Barkai
DarstellerInnen: Avigail Kovari, Gal Toren, Moran Rosenblatt, Uri Hochmann, …
Laufzeit: 110 min.
FSK n.v.

Die 17-jährige Benni lebt bei ihrem strenggläubigen Vater in einer jüdischen Siedlung in Ost-Jerusalem. Als sie ein seltenes rotes Kalb für ein Opfer vorbereiten soll, von dem sich alle hier die lang ersehnte Erlösung versprechen, beginnt sie, die rigiden Vorschriften und Dogmen der Gemeinde zu hinterfragen. Zur selben Zeit verliebt sie sich in die etwa gleichaltrige Yael, die in den Ort gekommen ist, um hier ihren Wehr-Ersatzdienst abzuleisten. Das körperliche Verlangen, das die beiden jungen Frauen füreinander verspüren und dann auch ausleben, stellt noch einmal mehr Bennis Glauben und die Werte ihres Vaters in Frage…

Regisseurin Tsivia Barkai erzählt nuanciert und bildstark vom sexuellen Erwachen eines Mädchens in streng religiöser Umgebung. Auf dem Jerusalem Film Festival wurde der Film gefeiert und mit gleich drei Preisen ausgezeichnet.

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Walter Kaufmann - Was für ein Leben
Montag, 25.10.
20.00 Uhr

zu Gast: Regisseurin Karin Kaper

Eine Kooperation mit der KZ-Gedenkstätte Hailfingen-Tailfingen

Dokumentarfilm
Deutschland 2021
Regie: Karin Kaper, Dirk Szuszies
Laufzeit: 102 min.
FSK ab 12

Mit 97 verstarb Walter Kaufmann am 15. April 2021. Im Leben des jüdischen, deutsch-australischen Schriftstellers spiegeln sich auf außergewöhnliche Weise die bedeutsamen Ereignisse der Weltgeschichte. Katastrophen und Erschütterungen erlebte er mit und konnte somit nachvollziehen, wie deren Folgen bis in unsere Gegenwart hineinwirken.

Seit seiner Jugend schlägt sich Walter Kaufman auf die Seite der Verfolgten und Entrechteten dieser Erde. Seine Zivilcourage ist Ausdruck eines wachen Geistes, der die Welt mit eigenen Augen erfassen will.

Der Film von Karin Kaper und Dirk Szuszies wandelt auf den Spuren seiner Lebenswege an internationalen Schauplätzen. Themen: die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus, die Bürgerrechtsbewegung in den USA, der legendäre Prozess gegen Angela Davis, die Erlebnisse in Kuba, die Auswirkungen des Atombombenabwurfs in Japan, die unendliche Geschichte der israelisch-palästinensischen Auseinandersetzung, der Zusammenbruch der DDR, die Wiederkehr nationalistischer, antisemitischer Strömungen in Deutschland.

Zumeist kommt Kaufmann selbst zu Wort und kommentiert die Stationen. Eine seltene und vielleicht letzte Gelegenheit für ZuschauerInnen, die Welt aus der Perspektive dieses klugen und interessanten Zeitzeugen zu verstehen.

Ottolenghi und die Versuchungen von Versailles
Dienstag, 26.10.
18 Uhr

Dokumentarfilm, OmdU
USA 2021
Regie: Laura Gabbert
Laufzeit: 78 min.
FSK ab 0

Die Koch- und Süßspeisenbücher von Yotam Ottolenghi werden weltweit millionenfach verkauft. In London betreibt der 52-jährige, in Jerusalem Geborene sechs erfolgreiche Restaurants; die Presse bezeichnet seine Bücher als „Bibel“ und ihn als „Guru“ der kulinarischen Kunst. In der Szene also ein Star. Für eine Ausstellung im Metropolitan Museum of Art in New York bekam Ottolenghi den Auftrag, ein Food-Event zu kreieren: ein extravagantes Dessert-Büffet ganz im Sinne von „Versailles“. So lud Ottolenghi sechs andere namenhafte Patissiers aus aller Welt ein. Zusammen mit ihnen machte er es sich zur Aufgabe, nicht nur von Versailles inspirierte Kuchen und Süßspeisen zu zaubern, sondern durch die raffinierten Kreationen ein Verständnis für die Geschichte, Kunst und (Küchen-) Kultur von Versailles zu schaffen.

Eine Orgie des Backens. Ein Fest für alle, die sich für Konditorei und Patisserie interessieren

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Get Der Prozess der Viviane Ansalem
Dienstag, 26.10.
20.15 Uhr

Israel/ Frankreich/ Deutschland 2014, OmdU
Regie: Ronit und Shlomi Elkabetz
DarstellerInnen: Ronit Elkabetz, Menashe Noy, Si- Mon Abkarian, Sasson Gabay, Eli Gornstein, …
Laufzeit: 115 min.
FSK n.v.

In Israel wird das Familienrecht, insbesondere das Eherecht, durch religiöses Recht geprägt. Zuständig dafür ist das jüdisch-orthodoxe Rabbinatsgericht, das
nach einer Prüfung (in der Regel) den Ehemann dazu anhalten könnte, der Frau einen „Get“, einen Scheidungsbrief, zu überreichen. Fünf Jahre kämpft Viviane Amsalem nun schon für die gesetzeswirksame Scheidung von ihrem Mann Elisha. Doch dieser weigert sich, obwohl seine Frau schon seit Jahren von ihm getrennt lebt. Zeuge um Zeuge wird aufgerufen, der Prozess nimmt kein Ende. Verzweifelt kämpft Vivane um ihre Würde und ihre Freiheit…

Vivianes Verhandlung steht metaphorisch für das moderne und orthodoxe Israel. Es ist eine universelle Geschichte über die Rollen von Mann und Frau in fundamentalistischen und säkularen Weltanschauungen. Die grotesken Situationen
vor Gericht sind kafkaesk und in ihrer Absurdität teilweise fast komisch.

Die israelische Schauspielerin Ronit Elkabetz schrieb und inszenierte den Film gemeinsam mit ihrem Bruder Shlomi und ist selbst in der Hauptrolle zu sehen. Mit schonungsloser Direktheit und emotional äußerst dicht zeigt sie Vivianes Kampf um Freiheit und vermittelt aufs Eindringlichste die schiere Ungerechtigkeit, der sich Frauen in Israel oft noch gegenübersehen.

Beim Filmfestival Jerusalem 2014 erhielt der Film, der sich übrigens fast ausschließlich in einem kargen Gerichtsraum abspielt, den Haggiag Award für den Besten Israelischen Film.

Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse
Mittwoch, 27.10.
18.00 Uhr

Schweiz 2018
Regie: Michael Steiner
DarstellerInnen: Joel Basman, Noémie Schmidt, …
Laufzeit: 93 min.
FSK ab 6

Zürich. Bisher hat der junge orthodoxe Jude Motti Wolkenbruch sich immer streng an das gehalten, was seine Mutter ihm vorgeschrieben hat. Jede Frau, die sie ihm als potenzielle Ehefrau vorstellt, hat er freundlich ertragen. Doch jetzt hat sich Motti in Laura verliebt, eine Hosen tragende, Gin Tonic trinkende Kommilitonin – eine „Schickse,“ also nicht-jüdisch. Und Überraschung: Auch sie findet Gefallen an Motti. Erst recht, als er den Bart abrasiert und sich eine neue Brille gekauft hat. Motti beginnt, an seiner und der Lebensform seiner Eltern zu zweifeln. Und nach und nach schwindet – zum Leidwesen seiner Mutter – der Respekt und der Gehorsam ihr gegenüber. Gleichzeitig wächst die Leidenschaft für Laura. Und daran kann auch die zu Mottis „Heilung“ anberaumte Reise nach Israel nichts ändern…

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Thomas Meyer. So wie das Buch spielt auch er in Zürichs orthodox-jüdischen Kreisen und vermischt Standarddeutsch mit Jiddisch. Der Autor selbst schrieb das Drehbuch zum Film. Regisseur Michael Steiner setzt auf exzellente Schauspieler, Dialogwitz und Situationskomik.

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Jung und jüdisch in Baden-Württemberg
Mittwoch, 27.10.
20.00 Uhr

zu Gast: Protagonistin Hanna Veiler

Eine Kooperation mit der vhs Rottenburg. Das anschließende Filmgespräch wird moderiert von vhs-Leiter Bodo Müller.

Dokumentarfilm
Deutschland 2021
Regie: Willi Kubica
Laufzeit: 41 min.
FSK ab 0

In diesem Jahr wird bundesweit das Jubiläum „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gefeiert. Aus diesem Anlass hat die Landesregierung in Kooperation mit der Filmakademie BW diesen Film entwickelt. Dabei legt Regisseur Willi Kubica seinen Schwerpunkt auf die Aussagen mehrerer junger Juden und Jüdinnen, die aus ihrem Leben berichten. Wie gehen sie mit ihrem Jüdisch-Sein um, welche Reaktionen erhalten sie von ihren Mitmenschen? Wird das Jüdisch-Sein überhaupt zum Thema? – „In welcher Situation sag ich denn jetzt, dass ich Jüdin bin? Es fühlt sich jedes Mal an wie
ein Outing“, sagt eine der Protagonistinnen und an anderer Stelle: „Wir fühlen uns selbst schon mittlerweile als Opfer, weil wir in diese Rolle gepresst werden.“ Eine andere junge Frau erläutert: „Wir haben’s satt, reduziert zu werden auf Antisemitismus, Holocaust, Nahostkonflikt.“ Aber es gibt auch Stimmen, die ein entspanntes Miteinander beschreiben.

Auf beeindruckende Weise behandelt der Film zahlreiche Facetten von Ansichten und Erläuterungen und zeigt ein aktuelles, tiefgründiges Bild jüdischen Lebens in Baden-Württemberg. Ein wichtiger Baustein für mehr Toleranz, um die Abwehrkräfte unserer Gesellschaft gegen Spaltungstendenzen zu stärken. Eine Chance, dem erstarkenden Antisemitismus entgegenzuwirken, Vorurteile gegen Jüdinnen und Juden zu überwinden und das Miteinander der Kulturen und Religionen zu fördern.

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Displaced
Montag, 01.11.
18.00 Uhr

zu Gast: Regisseurin Sharon Ryba-Kahn

Dokumentarfilm
Deutschland 2020
Regie: Sharon Ryba-Kahn
Laufzeit: 93 min.
FSK ab 6

„Obwohl ich in Deutschland geboren bin, habe ich oft das Bedürfnis, vergessen zu wollen, wo ich mich befinde. Damit ich mich frei fühlen kann.“ Dies ist eine Aussage der Filmemacherin Sharon Ryba-Kahn, die zwar in München aufgewachsen ist und nun in Berlin lebt, die aber dennoch eine „problematische“ Beziehung zu Deutschland hat.

Sharon ist Jüdin und Angehörige der dritten Generation von Überlebenden des Holocaust. Als sich ihr in Israel lebender Vater nach sieben Jahren Funkstille bei ihr meldet, nimmt sie dies zum Anlass, ihre Familiengeschichte zu rekonstruieren. Sie hat Fragen an ihn, will verstehen, warum er so distanziert und wenig greifbar für sie war. Anfangs kommen die Gespräche nur mühsam in Gang. Doch dann kommen sich Tochter und Vater näher, entdecken Gemeinsamkeiten…

Sharon Ryba-Kahn unternimmt mit ihrem Handeln einen familiären Heilungsversuch. Sie erstellt einen Stammbaum der Familie väterlicherseits und besucht Orte, in denen ihre Vorfahren lebten. Ihr Blick richtet sich aber auch auf ihr direktes Umfeld, die nicht-jüdische Mehrheitsgesellschaft in Deutschland und die Frage, wie hier mit der gemeinsamen Vergangenheit umgegangen wird.

Schocken - Ein deutsches Leben
Mittwoch, 02.11.
18.00 Uhr

Dokumentarfilm
Israel/ Deutschland 2021
Regie: Noemi Schory
Laufzeit: 85 min.
FSK ab 6

Der 1877 geborene, aus einer jüdischen Familie stammende Salman Schocken war ein ausgesprochen vielseitiger Intellektueller. Aus dem Kaufmann wurde ein Unternehmer, aus dem Büchermensch ein Verleger, aus dem Ästhet ein Mäzen.

Ein paar Beispiele: Die 1904 vom ihm ins Leben gerufene eigene Kaufhauskette funktionierte auffallend gut mit bis dahin unbekannten Ideen; aus seiner Sammelleidenschaft von Literatur entwickelte sich sein eigener Verlag; mit dem „Schocken-Institut zur Erforschung der hebräischen Poesie“ gab er jüdischer Kultur ein Zuhause. Als die Nationalsozialisten die Macht übernahmen, verlor Schocken alles, was er in Deutschland aufgebaut hatte. Im jüdischen Palästina fing er von vorne an…

Filmemacherin Noemi Schory spürt dem Leben und Werk der visionären und kulturell engagierten Unternehmerpersönlichkeit nach. Exklusive Archivaufnahmen illustrieren eine historische Reise von Zwickau über Chemnitz, Crimmitschau und Berlin bis nach Jerusalem; Zeitzeugen berichten über Salman Schockens Bedeutung für die jüdische Kulturgeschichte.

Ein vielschichtiger Porträtfilm, der eine Brücke vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart schlägt.

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