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Aufbruch zum Mond

Sa 22.12. 17.15 Uhr (9,00 €)
Di 25.12. und Mi 26.12. 20.00 Uhr (9,00 €)

Kurzfilm als Vorfilm:
Alpha Centauri (1 min. 8 sek.)

USA 2018
Regie: Damien Chazelle („La La Land“)
DarstellerInnen: Ryan Gosling, Claire Foy, Jason Clarke, Kyle Chandler, Pablo Schreiber…
Laufzeit. 141 min. | FSK ab 12

Das Drehbuch zum Film basiert auf der offiziellen, makellos recherchierten Biografie von Historiker James R. Hansen. Diese gibt Zeugnis von den enormen Konflikten und Entbehrungen, mit denen Neil Armstrong, der erste Mann auf dem Mond, vor und während seiner legendären Mission konfrontiert war und schildert gleichzeitig auf ergreifende Weise die hochdramatischen Ereignisses des amerikanischen Raumfahrtprogramms zwischen 1961 und 1969.

Neil Armstrong, ehemaliger Navy-Pilot, stürzt sich seit dem Tod seiner erst zweijährigen Tochter wie wild in Arbeit. Als er 1962 in das Gemini-Raumfahrt-Programm aufgenommen wird, hat er klar ein Ziel vor Augen: Als erster Mensch in der Geschichte will er einen Fuß auf den Mond setzen. Nachdem 1966 das erste Kopplungsmanöver im Kosmos gelungen ist, erschüttert im Januar 1967 eine Katastrophe die Ambitionen der NASA: Die Apollo 1 explodiert beim Start und die Crew stirbt. Diese Tragödie hat im Hause Armstrong natürlich Folgen. Es kommt zu Reibungen zwischen Neil und seiner Frau Janet. Erst recht, als Neil im November 1967 als Teil der Mission Apollo 11 benannt wird – der ersten bemannten Mondlandung…

Statt eines actionreichen Spektakels bzw. patriotischen Heldenfilms schafft Regisseur Damien Chazelle ein intimes Charakterporträt. Damit ist ihm ein nachklingender Film von beeindruckender visueller Bandbreite gelungen, der von einer klugen Steigerung profitiert. Er und sein Kameramann Linus Sandgren meiden die üblichen Abziehbilder von Kommandozentralen, Astronauten in ihrer Kapsel und Raumfährenstarts. Stattdessen erschließen sie – immer aus dem Blickwinkel der Astronauten - zunächst die persönliche Dimension der Weltraumeroberung – mit ihrer Angst um Angehörige und Freunde, mit ihren Zweifeln und mit den klaustrophobischen Bedingungen, unter denen man eine solche Reise ins All antritt. Im Finale auf der Mondoberfläche wird die eigentliche Dimension des Unterfangens und des tatsächlich großen Schrittes deutlich.

Ryan Gosling mimt den innerlich zerrissenen und zum Teil gebrochenen Raumfahrer auf einer weiten ethischen Ebene. Komponist Justin Hurwitz unterstützt mit seiner Musik die kristallklaren, aufs Wesentliche reduzierten Bilder vortrefflich und sicherlich oft besser, als dies jeder Dialog gekonnt hätte.
Eine meisterlich nuancenreiche Nacherzählung der Monderoberung.

 

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