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Die Verlegerin


Fr 08.06. 20.15 Uhr (8,50 €)

USA 2017 | Regie: Steven Spielberg
DarstellerInnen: Meryl Streep, Tom Hanks, ...
Laufzeit: 117 min. | FSK ab 6

Der Film basiert auf der wahren Geschichte der so genannten „Pentagon Papers“.
1971. Kay Graham hat diesen Job eigentlich nicht gewollt, und vielleicht ist sie für ihn auch nicht geschaffen. Doch nach dem Tod ihres Mannes ist sie die Herausgeberin der renommierten „Washington Post“. Und nun muss sie entscheiden, ob eine geheime Studie veröffentlicht wird, aus der hervorgeht, dass die Regierung die Öffentlichkeit über den Vietnamkrieg belogen hat. Daniel Ellsberg, ein Mitglied des US-Verteidigungsministeriums, hat Papiere kopiert und hinausgeschmuggelt, aus denen ersichtlich wird, dass gleich vier US-Präsidenten gewusst haben, dass der Krieg in Vietnam nicht zu gewinnen ist. Der Papierstapel landet auf dem Schreibtisch von Ben Bradley, dem Chefredakteur der „Post“. Was für ein Skandal, was für eine Geschichte! Drucken oder nicht? Es geht hier immerhin um die Veröffentlichung von Geheimdienstinformationen. Die verantwortlichen Verleger und Redakteure könnten wegen Hochverrats im Gefängnis landen, die Zukunft des Verlages stünde auf dem Spiel. Doch dann gibt Kay Graham ihr Okay und die Druckmaschinen rollen. Es kommt, wie es kommen muss: Das Weiße Haus zieht vor Gericht. In den folgenden Verhandlungen geht es um nichts weniger als die Pressefreiheit, um das Recht der Presse, Fakten wahrheitsgemäß darzustellen und um das Recht der Journalisten, ihre Quellen geheim zu halten…

Spielberg macht von Vornherein klar, auf wessen Seite er steht, auch durch die Wahl seiner Hauptdarsteller. Meryl Streep und Tom Hanks verleihen ihren Rollen Gewicht, Ernsthaftigkeit und Integrität, wobei Meryl Streep als Kay wohl die größte Wandlung durchmacht. Sie muss lernen, ihre Stimme zu erheben, Ängste zu verlieren, sich durchzusetzen, zu entscheiden.

„Die Verlegerin“ steht in der Tradition großer Journalistenfilme wie „Die Unbestechlichen“ und „Network“. Der Film kommentiert das Heute, indem er vom Gestern berichtet. Er macht das spannend, unterhaltsam und mit großartigen Schauspielern. Und findet dann noch die Zeit, von etwas anderem zu erzählen: der Emanzipation einer Frau, die sich in einer Männerwelt behaupten muss.

 

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