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Trautmann

Sa 13.04. bis Mi 17.04. 15.45 Uhr (7,00 €)

Deutschland 2018
Regie: Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt,
ist länger tot“, „Sommer in Orange“)
DarstellerInnen: David Kross, Freya Mavor, John
Henshaw, Gary Lewis, Harry Melling…
Laufzeit: 120 min. | FSK ab 12

Bernhard („Bert“) Trautmann wurde in seiner aktiven Zeit nach Ende des 2. Weltkrieges als einer der besten Torwarte der Welt verehrt. Darüber hinaus galt er als Symbol für die Versöhnung zwischen Deutschland und Großbritannien. Dies ist seine Geschichte:
Als der junge deutsche Wehrmachtssoldat Bernhard Trautmann 1944 in englische Gefangenschaft gerät, leidet er wie so viele seiner Kameraden unter einem schweren Kriegstrauma. Nur die sporadisch veranstalteten Fußballspiele im Gefangenenhof können ihn kurzfristig davon ablenken. Bei einem dieser Spiele ist auch Jack Friar, Trainer des kleinen Vereins St. Helens in der Nähe von Manchester, anwesend und erkennt sofort Trautmanns großes Talent als Torwart. Er holt ihn aus dem Gefangenenlager, um ihn für seinen Club zu engagieren. Sehr zum Verdruss seiner Familie, sehr zum Ärger des Fußballteams. Denn für sie alle ist Trautmann der deutsche Feind, ein Nazi, der mit dafür verantwortlich war, dass so viele Engländer ihr Leben ließen. Nur durch seine überragende Leistung im Tor, seinen Fleiß und seine Freundlichkeit kann Trautmann langsam von sich überzeugen – nicht nur als Sportler, sondern auch als Mensch. Auch die Voreingenommenheit der hübschen Tochter des Trainers weiß Bert durch seinen Charme allmählich zu durchbrechen. Als der Manager von Manchester City ihm ein Angebot macht, ist dies der Beginn einer beispiellosen Karriere mit vielen Hindernissen. Deren Höhepunkt: das Finale des FA-Cups zwischen Manchester City und Birmingham 1956, in dem er in der 75. Minute einen Genickbruch erleidet, sich fünf weitere Halswirbel ausrenkt und trotzdem das Tor weiter verteidigt. Manchester gewinnt 3:1.

Regisseur Marcus H. Rosenmüller nimmt sich nicht nur der Torhüterlegende an, die bis heute in England verehrt wird, sondern nähert sich auf respektvolle und sensible Weise auch dem vom Krieg traumatisierten Mann, der verzweifelt gegen seine innere Zerrissenheit kämpft. Übrigens hat er den alten Bert Trautmann noch kennengelernt und mit ihm selbst gesprochen.

Dass in der synchronisierten Fassung alle perfekt Deutsch sprechen, sorgt anfangs für ein wenig Irritation, ist der tatsächliche Gebrauch von zwei verschiedenen Sprachen hier doch eigentlich nicht wegzudenken.

 

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