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Pettersson und Findus

Auguste Rodin

 
Do 28.09. 18.00 Uhr  (8,00 €)
Sa 30.09. und So 01.10. 18.00 Uhr  (8,00 €)
 
Frankreich 2017
Regie: Jacques Doillon
DarstellerInnen. Vincent Lindon, Izia Higelin, Severine Caneele, Bernard Verley u.a.
Laufzeit: 119 min. | FSK ab 6
 
Paris 1880. Mit 40 Jahren hat der Bildhauer Auguste Rodin schon viel erreicht. Der Sprung in die höchsten Sphären der französischen Kunst steht ihm allerdings noch bevor. Nun scheint der Zeitpunkt gekommen. Der Staat hat ihm den prestigeträchtigen Auftrag erteilt, ein Bronzeportal (später als das„Höllentor“ bekannt) für das Musée des Arts Décoratifs zu entwerfen. Doch der Entwurf braucht Zeit, Rodin ent- und verwirft, experimentiert mit Formen und Figuren, kann und will sich nicht entscheiden. Darüber hinaus arbeitet der Künstler nebenbei noch an unzähligen anderen Projekten und lernt ausgerechnet jetzt Camille Claudel kennen, die ihn weit mehr interessiert als seine anderen Modelle. Sie inspiriert und beflügelt ihn zwar, bringt aber auch sein Leben durcheinander, ist er doch seit langem mit Rose Beuret liiert, mit der er auch einen Sohn hat. Und bei allem Hang zur Liebe bleibt für Rodin letztlich die Kunst das Wichtigste…
 
Regisseur Jacques Doillon hatte ursprünglich einen anderen Filmansatz. Aus der Arbeit an einer Dokumentation über den Bildhauer August Rodin entstand dann jedoch ein Spielfilm, was manches über den Blick erzählt, dem der Regisseur folgt. Zwar spart auch er nicht an markanten, bekannten Momenten aus Rodins Leben, lässt berühmte Künstler-Kollegen wie Monet, Hugo, Rilke oder Cézanne auftreten, doch im Focus bleibt immer die Entstehung von Rodins Werk. Spannend zu beobachten ist dieser Schaffensprozess, fast dokumentarisch wirkt in Momenten die penible Darstellung der Schöpfung einer Skulptur. Wir sehen Rodin mit seinen Händen die Lebendigkeit, das Wesen der Objekte ertasten und erspüren und wie er dies dann in seine Skulpturen überträgt. Mit Vincent Lindon (bekannt aus Filmen wie „Welcome“ oder „Mademoiselle Chambon“) hat der Regisseur eine gute Wahl getroffen. Ihm nimmt man sowohl die künstlerische Genialität als auch den nicht einfachen Charakter des Auguste Rodin ohne Abstriche ab.
 

Europa Cinemas

2016

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